web2.0

Sunday, April 30, 2006

Wo ist Web1.0?

Immer wieder werden Stimmen laut, wo denn das Web1.0 hin ist oder ob es das jemals gegeben hat. Zu recht! Denn die Erfindung des Web1.0 erfolgte erst nach der Erfindung des Web1.0. Vorher wurde einfach der Begriff des WWW verwendet – ohne Versionen oder Ausprägungen. Es wurde einfach nur durch neue Ideen erweitert, aber es blieb das selbe.

Seit der Web2.0-Konferenz von O’Reilly integrierte sich der Begriff ‚Web1.0’. Ist es aber legitim, ein Wort zu erfinden im Nachhinein und dann so zu tun, als ob es es schon immer gegeben hätte? Aus dem einfachen Grund, weil ein neues Modewort aufgekommen ist, und man dafür eine Erklärung sucht.

Wer ist überhaupt berechtigt, eine WWW-Anwendung ab zu degradieren und sie unter die veraltete Gattung Web1.0 zu stellen? Und andere wiederum in den Höhe des Web2.0 zu heben? Wobei doch keine neue Technologie dahinter steckt.

Im Kapitel 2.3 wird erläutert, wie O’Reilly das World Wide Web klassifiziert. Wie objektiv oder allgemeingültig dies zu sehen ist, ist jedoch fraglich.

semantic web

Schon zu Zeiten, als es noch gar kein WWW gab, träumte Tim Burners-Lee vom semantischen Web – das Gewebe, das sich auf die Ebene der Wortbedeutung begibt. Grund dafür war der Informationsverlust seines Arbeitsgebers CERN. Durch den enormen Personaldurchlauf gingen Daten verloren oder konnten nur durch erheblichen Aufwand ausfindig gemacht werden.

1989 war dann die Zeit für eine Erneuerung des Systems. Tim Burners-Lee entwickelte ein Konzept zum verlässlichen und zentralen Datenaustausch. Dazu definierte er Dokumente, Konzepte, Projekte, Softwaremodule etc. als Knoten, die durch Pfeile miteinander verbunden sind. Diese Pfeile drücken die Beziehung zwischen den Knoten aus, wie zum Beispiel Dokument A ist ein Teil des Projektes B oder Konzepte C wurde mit dem Softwaremodul D erstellt. Die Verknüpfung begibt sich sowohl auf die Meta- als auch auf die Inhaltsebene [T. Berners-Lee (1989): Information Management – A proposal, online, URL: http:// www.w3.org/History/1989/proposal.html (20.04.2006)].

Wenn man das Internet nach der Einführung des WWW betrachtet, ist klar zu erkennen, dass die ursprünglich geplante Verknüpfung unter den einzelnen Knoten nicht realisiert wurde oder werden konnte. Dokumente wurden zwar verlinkt, aber alles musste manuell eingegeben werden. Es gab noch keinen Algorithmus, der die Bedeutung eines Dokuments automatisch ausliest, wie bei den oben beschriebenen Ontologien.

Auch hatte das Web noch keine sozialen Eigenschaften. Informationen konnte zwar ausgetauscht werden, aber eine gemeinschaftliche Informationssammlung war nur mangelhaft möglich.

Bezüglich des Personal Information Management war das WWW gänzlich untauglich. Jeder erhielt die gleichen Informationen, solange der Zugriff nicht beschränkt war – kaum Individualität.

Mit dem ‚neuen’ Web 2.0 hat sich dieser Sachverhalt grundlegend geändert. Das semantische Web verspricht nun Individualität, Selbsteinbringung in die Informationsverteilung über das Internet und eine rege Kommunikation mit Gleichgesinnten.

Saturday, April 29, 2006

wiki, mal kritisch beäugt - teil 2

Allerdings besteht die Möglichkeit, einen Artikel durch eine Markierung in Frage zu stellen. Dies kann auch jeder beliebige User tun. Anschließend wird von den Wikibenutzern abgestimmt, ob der Artikel gelöscht wird oder bestehen bleiben darf.

Hier möchten wir gleich ein aktuelles Beispiel einfließen lassen. Wer vor kurzem noch den Suchbegriff ‚Web 2.0’ bei Wikipedia eingegeben hat, erhielt einen langen und ausführlichen Artikel zum Thema mit einer schriftlichen Zensur, dass der Inhalt fragwürdig erscheint, mit einem Link zu näheren Erläuterungen und einem Verweis auf die Abstimmung des weiteren Bestehens des Artikels. Jetzt sind die Informationen zu Web 2.0 in Wikipedia bereits überarbeitet und die Zensur wurde entfernt.

Verlass ist auf solch beschriebene Markierungen jedoch nicht. Es kann nicht jede Information überprüft werden bei rund 380.000 Artikel allein im deutschen Wikipedia im April 2006[(2006): Wikipedia, online, URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia (28.04.2006)]. Und auch gewissenhafte Autoren können Fehler einbauen, außer Acht gelassen solche, die mutwillig falsches Material veröffentlichen.

Um sein Personal Information Management zu erweitern, ist ein Wiki eher nicht die richtige Anlaufstelle. Aber als schnelle Informationsquelle ist es sicher ein brauchbares Tool.

Friday, April 28, 2006

Was ist web 2.0?



Was ist das web 2.0?
Mit diesem Gedanken hat sich O'Reilly auch auseinander gestetzt.

Dazu hat er 7 Grundzüge angeschaut, welche wir uns nun Schrittweise betrachten möchten.

Was ist ein Wiki?

Wikis heben sich von den normalen Webseiten insofern ab, da dort jedermann Artikel verändern, updaten und überhaupt erstellen kann ohne eine Grundkenntnis von html zu besitzen. Dies ist in der heutigen Kommunikationswelt ein großer Vorteil, da viele Leute, also eine Community, zu bestimmte Themen ihr Wissen einbringen kann und mit der Nachwelt teilt. So wird Wissen noch schneller der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Aber sollten wir uns nicht fragen wohin uns diese Masse an Information führt. Denn Information ist nicht gleich Information.
Diese Problem wird bei den Wikis eigentlich fast gar nicht berücksichtigt. Dort kann jeder posten und Artikel updaten. In wieweit die Menge an Daten, welche eingegeben werden, stimmt ist eine andere Geschichte.

Thursday, April 27, 2006

RSS-Feeds als MCI-Service

Auf der Suche nach neuen Semantic Web Ideen stießen wir auf den Begriff ‚Podcasting’. Das Wort setzt sich aus ‚iPod’ und ‚Broadcasting’ zusammen. Hiermit ist das zur Verfügung Stellen von Audio- oder Videodatei gemeint, welche von Interessierten abonniert werden können - eine Freude für alle Musik Downloader, da dieses Tool legal und meist kostenlos ist und zusätzlich mittels RSS-Feeds neue Dateien beim Benutzer meldet.

Um nicht die Musikwelt zu bevorzugen, wurden auch andere Bereiche in den Dienst der RSS-Feeds gestellt. So können Nachrichtenanbieter abonniert werden, die die aktuellen Artikel beim User anzeigt.


RSS-Feed

RSS steht für Really Simple Syndication, was auch schon eine grundlegende Eigenschaft von RSS-Feeds nennt: wirklich einfache Konsortiumbildung. Konsortium ist hier als gelegentlicher Zusammenschluss von Personen zu verstehen, die ausschließlich zur Abwicklung eines Geschäftes bzw. Geschäftsbereichs zusammen arbeiten [Der Brockhaus, 2005, 11. Auflage].

Um es am Beispiel der Podcasts zu erklären, kann sich der Interessierte eine Musikrichtung abonnieren und ist somit Mitglied des Konsortiums ‚Klassische Musik’, ‚Punk Rock’ oder was ihm beliebt.

Ein RSS-Feed wird mit XML-Code realisiert. Dazu benötigt es einen sogenannten Channel. Darunter versteht man den Herausgeber der Webpräsenz. Anschließend werden die verschiedenen Items (Artikel) mit Titel, Beschreibung, Weblink und Autor angegeben [D. Winer (2005): RSS 2.0 Specification, online, URL: http://blog.law.harvard.edu/tech/rss].

Um ein solches Feed anzuzeigen, ist außerdem eine RSS-Client-Software von Nöten. Es ist zwischen Aggregatoren und Desktop-Clients zu unterscheiden. Während Desktop-Client neue Meldungen der abonnierten Channels anzeigt, bieten Aggregatoren weitere Dienste wie Mail-Check, eBay oder Suchmechanismen an.


MCI Service derzeit

Um in puncto MCI immer up-to-date zu sein, muss sich der Studierende mit dem derzeitigen System einloggen, um sich dann von Seite zu Seite zu angeln auf der Suche nach neuen Informationen und hochgeladenen Dateien. Jeder, der die Zugangsdaten für die MCI4ME-Plattform von der Verwaltung erhalten hat, kann in alle Daten und Informationen – auch die der anderen Studiengänge – einblicken.

Zusätzlich muss noch verglichen werden, ob alte Daten geändert oder erneuert wurden, was einen erheblichen Zeitaufwand bedeutet. Auch der E-Mail-Account sollte täglich nach aktuellen Nachrichten durchsucht werden, da Änderungen im Lehrveranstaltungsplan oder neue Regelungen auch kurzfristig erlaubt sind und beachtet werden sollten.

Hier setzen wir an und integrieren virtuell die Technologie der RSS-Feeds.


RSS-Feed und MCI

Um ein RSS-Feed einzubinden, müsste die Website der Management Center Innsbruck einer Renovierung unterzogen werden. Grund dafür ist der jetzige Stand: HTML mit JavaScript. Die Seite müsste auch XML umgestellt werden, um anschließend studiengangsspezifische Channels einzurichten. Jeder Channel würde mit Items versehen werden, die ausschließlich für jeden einzelnen Studenten passend sind.

Wobei wir auch schon die Verbindung zum PIM sehen können. Der Studierende erhält nur auf sich zugeschnittene Informationen und muss sich nicht mehr durch die Unmengen von Seiten kämpfen in der Hoffnungen, die richtigen Artikel, Dateien und Schlagzeilen zu finden.

In Zukunft – ferner oder naher – ist wohl aus Zeitersparnissen mit einer derartigen Umstellung zu rechnen, denn ‚Zeit ist Geld, und Geld hat bekanntlich keiner’.

klassisches PIM

Beginn des Personal Information Management

Mit der Erfindung des Massenbuchdrucks nahm auch die Bedeutung des Personal Information Management (PIM) zu. Informationen, auf die vorher nur ausgewählte Leser, wie Mönche und gut Betuchte, Zugriff hatten, wurden nun für die breite Masse zugänglich. In China erlebte der Buchdruck bereits im 10. Jahrhundert seine Blütezeit, was in Europa erst 500 Jahre später mit Gutenbergs Hochdruckverfahren passierte. [Stadt Mainz, 2000, Gutenberg - Aventur und Kunst.]

PIM beschreibt den täglichen Prozess eines Individuums, bei dem Informationen gesammelt, verarbeiten und organisiert werden. [M. Lansdale, 1988, „The Psychology of Personal Information Management“ in Applied Ergonomics 19 (1)].

Betrachtet man Lansdales Aussage, kann bereits angenommen werden, dass bei dem Lesen eines literarischen Werks PIM zum Einsatz kommt. Die Informationen, die der Leser aufnimmt, müssen von diesem gedanklich oder organisatorisch gesammelt und verarbeitet, in Folge organisiert werden.



Digitales Personal Information Management

Um den Rahmen unserer Semesterarbeit nicht zu sprengen, beschränken wir uns auf das digitale PIM. Was 1837 mit dem Morsen von Texten begann, wird heute mittels E-Mail, Dateisystemen und Bookmarks realisiert.


E-Mail

Ursprünglich war das E-Mail ausschließlich als schneller und zuverlässiger Ersatz für den Briefverkehr gedacht. Doch mit der Technologie der elektronischen Post wurden so genannte Mailinglisten generiert. Der Anwender meldet sich bei einem Verteiler zu einem gewissen Thema mit seine E-Mail-Adresse an und erhält automatisch themenbezogene Artikel zugesandt, vergleichbar mit einem Zeitungsabonnement.

Aus diesem Feature entstand dann das Usenet. Vernetzte News-Server tauschen Artikel aus und stellen sie ihren Nutzern zur Verfügung. Durch einen hierarchischen Aufbau der News nach Toplevel-Themen ist auch eine zufrieden stellende Benutzerorientierung gegeben. Im Laufe der Zeit haben sie Newsgroups zu einem bestimmten Themenbereich heraus kristallisiert [F. Hosenfeld, 1994, „Keimzellen, von E-Mail bis WWW“ in c`t 10/94].

Dem Nutzer einer Mailingliste oder des Usenet ist es nun möglich, gezielt Informationen zu erhalten, die in seinem Interesse stehen.


Dateisysteme

Der Klassiker unter den Tools des digitalen PIM ist das Dateisystem am eigenen Computer. Durch das Erstellen von Hierarchien wird eine Struktur in die Flut der Dokumente gebracht. Informationen werden nach Nutzen, Format oder Themenkreisen gespeichert.

Bisher war es nur möglich, nach einem dieser Kriterien zu strukturieren ohne Redundanzen zu erzeugen. Ontologien lösen dieses Problem. In der Philosophie wird die Ontologie beschrieben als die Lehre von den Eigenschaften des Seienden, von den Seinsweisen und –schichten, was alles Seiende gemeinsam hat. [Der Brockhaus, 2005, 11. Auflage].

Auf digitales PIM herunter gebrochen bedeutet es, Begriffe (Seiendes) zu gruppieren und nach komplexen Zusammenhängen zu gliedern (was alles Seiende gemeinsam hat). Eine spezielle Software erkennt Begriffshäufigkeiten und Themenrelevanz und recherchiert bei der Eingabe eines Suchbegriffs auf dem Desktop nach Informationen ähnlicher Themen. Diese werden anschließend der Relevanz nach angezeigt [A. Kramer, 2006, „Herrscher über das Chaos“ in c`t 9/06].

Ob diese Software unter klassischem PIM zu sehen ist, ist fraglich, da die dahinter stehende Technologie und deren Verbreitung noch in den Kinderschuhen steckt und selbst im Web noch nicht genutzt werden kann.


Bookmarks

Bookmarks sind vom Benutzer ausgewählte Weblinks. Bei häufigem Besuch auf einer Website kann sich der Webuser einen Link setzen vergleichbar mit einem Lesezeichen, um beim nächsten Seitenaufruf schneller sein Ziel zu erreichen. Es können hier auch Unterseiten markiert werden. Somit wird erreicht, dass der Benutzer ausschließlich mit den Informationen versorgt wird, die er auch wirklich benötigt.

Es ist zu empfehlen, eine wie im Dateisystem beschriebene Struktur einzuhalten, um so ein sinnvolles PIM-System zu generieren.

Weblog Artikel 1.1 27.04.06

Weblogs können nicht nur durch Eingabe über den Computer erzeugt werden. Nein es gibt auch eine völlig neu Art dies zu arrangieren, nämlich über das Telephon. Ja Sie hören richtig. Wenn Sie sich mitteilen möchten und das ganz nicht mittels einer Mitteilung tun möchten bzw. Sie nicht immer Zugang zum Internet haben, da Sie gerade mal wieder im Ausland oder einfach nur unterwegs sind. Ja dann greifen Sie doch zum Telephon, egal ob Mobile oder Festnetz, und sprechen Sie Ihre Mitteilung einfach und ganz kostenlos auf Ihren Blog. Faszinierend zu was die heutige Technologie denn alles fähigt ist. Aber dabei sollten wir uns die Frage stellen geht die heutige Kommunikation bald nur mehr über den Computer. Verlenen wir nicht zunehmend die klassische vier Augen Kommunikation? Wie verändert sich unsere Gessellschaft aufgrund der neuen Entwicklungen? Diese Fragen stellen sich wahrscheinlich zunehmend immer mehr und mehr Leute über den gesamten Globus.

Wednesday, April 26, 2006

Bookmarks Artikel 2.0_26.04.2006

Bookmarks:

Ist eine Erweiterung zu der klassischen Suche. Man kann sich das ganze so vorstellen wie die Lesezeichen im Browser, wo man seine Standartwebseiten mittels eines Bookmarks hinterlegt. Die Methode scheint keine neue zu sein. Ist sie auch nicht wirklich, aber wie so alles beim Web 2.0 geht es darum, dass alles im Dienste der Community steht. Sprich man kann seine Bookmarks im Netz verwalten, zum einen von jedem x beliebigen Computer auf der Welt zugreifen und zum anderem auch für Mitstudenten zugänglich machen.

Weblog Artikel 1.0_26.04.06

Weblogs:


Bei Arbeiten mit dem Weblog muss man zuerst grundlegende Überlegungen anstellen:

„Was will ich mit diesem Blog erreichen?“

Möchte ich ein online Tagebuch um mich meiner Außenwelt mitzuteilen oder eine Kommunikation zu andern Interessensvertretern erstellen. Oder benütz ich es um mir die Kommunikation zu meinen Diplomarbeitsbetreuer zu vereinfachen und diesen die Möglichkeit zu geben immer auf den aktuellsten Stand zu sein. Kann ich Weblogs zur Kommunikation in Gruppenarbeiten verwenden.

Wir sehen Weblogs bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten um diese zu verwenden.

Des weitern stellt sich dann die Frage: „Wie weit soll jeder Einsicht nehmen können in mein Online Tagebuch?“

Grad beim Fall der Diplomarbeit möchte ich diese schon vor der Veröffentlichung für jedermann zugänglich machen? Dies sind sicherlich heikle Fragen, dessen man sich im Vorfeld klar werden muss.

Aber wie funktioniert nun diese neue Art von Kommunikation.

Online Tagebuch, dieser Begriff ist schon des Öfteren vorgekommen. Man kann sich das ganze am einfachsten an Hand eines Beispieles vorstellen.

In unserer Seminararbeit haben wir die neuen Tools, welche das Web so bietet natürlich gleich ausgenützt und uns einen Blog angelegt.

Die Registrierung wie bei jeder Software: Benutzername, e-Mail, Passwort, Name des Blogs und Adresse auf welcher der Blog zu finden ist www.blogspot.com.

In unserem Falle haben wir www.web2null.blogspot.com gewählt.

Des weitern erfolgen nun die Interessanten Schritte – Die Konfiguration des Blogs.

Angefangen vom Design bis hingehend zur Sicherheit.

Uns war es wichtig den Blog zwar für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, aber Kommentarfuntkion und Blogfunktionen sind nur unserer Projektgruppe vorbehalten.